Auf der Palme

Ein Tanztheaterstück für Kinder ab 5 Jahren

...oft beginnt es mit einer Kleinigkeit, erst zwickt es nur,
doch es lässt nicht locker, rumort in dir, vibriert, dampft, zischt und poltert,
es dreht sich im Kreis, dreht sich im Kopf, lehnt sich auf, pocht, brodelt,
kocht, es lässt dich hochfahren, manchmal sogar die Wände hochgehen, es
verbindet und trennt, steckt an, rennt los oder schweigt still.

Kennst du dieses Gefühl?


Dieses Projekt wurde durch die Kooperation MAGMA zwischen dem DRAMA FORUM und dem DSCHUNGEL WIEN initiiert.

MAGMA brodelt, glüht, steigt auf, ändert seine Zusammensetzung, um zu etwas anderem zu werden, die Welt zu überziehen und einen fruchtbaren Boden für Neues zu schaffen. MAGMA heißt aber auch die Lust an Begegnung, Impulsen, Austausch. Im Zeitraum eines Jahres entstehen Arbeitsbeziehungen, die das Verhältnis von Text und theatraler Umsetzung für Kinder und Jugendliche neu und unerwartet denken. 

Präsentiert wurden die Arbeitsproben Jänner 2024 im Dschungel Wien. 

VON + MIT: Nadine Mathis, Naima Rabinowich, Janina Lenauer, Jana Resetarits, Bianca Bauer, Flora Besenbäck, Viviane Tanzmeister
Dramaturgische Beratung: Götz Leineweber

©Celine Christl

Kultursommer 2024

Wir haben unser im kollektiv erarbeitetes Projekt mit dem Titel Auf der Palme beim Kultursommer 2024 präsentier - bei starker Hitze und mit einem motivierten (Kinder)-Publikum.

Thematik

Das Tanztheaterstück Auf der Palme behandelt das Thema Wut in all seinen Facetten – von unterdrückter Stille bis hin zur explosiven Entladung. Es zeigt, wie Wut verbindet, trennt und als Kraft für Veränderung verwendet werden kann.

Arbeitsweise

Die kollektive Produktion basiert auf einer kooperativen und transparenten Zusammenarbeit. Alle Beteiligten bringen ihre Perspektiven ein, übernehmen Verantwortung und gestalten den kreativen Prozess gemeinsam.

Zielgruppe

Kinder ab 5+ Jahren sowie ihre Bezugspersonen. Das Stück fördert den Umgang mit Emotionen und ermutigt Erwachsene, Kinder dabei empathisch zu begleiten und Wut für alle als wichtige Ausdrucksform zu erkennen.